Low Carb – Ernährung für Viele?

Seit einigen Jahren ist jedoch das Thema „Low Carb“ immer größer und bekannter geworden. Was heißt das genau? Low Carb ist Englisch und heißt streng übersetzt: Wenig Kohlenhydrate. Bei dieser Form der Ernährung wird der Anteil an Kohlenhydraten stark gesenkt und der Teil an Eiweißen dafür angehoben. Ziel der Ernährung ist es, dass Fett abgebaut und der Muskelaufbau unterstützt wird. Mittlerweile hat sich um diese Diät eine richtige Fangemeinde aufgebaut, die auch über Sportler und Bodybuilder hinausgeht.

Stoffwechselprozesse bei dieser Ernährung

Ernährt man sich kohlenhydratreduziert, hat das Einfluss auf die Stoffwechselprozesse des Menschen. Vor allem der Fettstoffwechsel wird bei dieser Ernährung stark umgestellt. Das ganze lässt sich recht einfach erklären: Der Körper benötigt für gewisse Prozesse Kohlenhydrate als Energiequelle. Entzieht man nun die Kohlenhydrate, entzieht man die Energiequelle bspw. Für Prozesse im Hirn. Der Körper wird gezwungen sich nach einen Kohlenhydrat-Ersatz umzusehen. Ketonkörper heißt der Ersatz für Kohlenhydrate, die der Körper dann produziert. Diese Ketonkörper werden aus Fettzellen gewonnen. Heißt: Der Körper ist gezwungen Fettzellen abzubauen um den Ersatzstoff zu gewinnen. Daher ist es ganz natürlich, dass man mit der Zeit Gewicht verlieren wird.

Nur ein bisschen Low Carb?

Es gibt verschiedene Abstufungen und Intensitäten, mit der man die klassische Low Carb Diät ausführen kann. Im Fitness- und Bodybuilding Bereich wird von vielen sehr streng darauf geachtet. Hier stehen Kohlenhydrate wenn überhaupt nur früh morgens oder direkt vor dem Training auf dem Ernährungsplan. Direkt vor dem Training weil schnelle Kohlenhydrate den Körper schneller mit Energie versorgen als die Gewinnung aus dem Fettzellen vonstatten gehen würde. Ergo: Man hat recht schnell eine Menge an Energie, welche man während des Trainings gut gebrauchen kann.
Dagegen stehen viele, die nur eine ganz leichte Variante leben. Diese Menschen sagen einfach, dass sie nur am Abend auf Kohlenhydrate verzichten. Macht auch Sinn, da man so „quasi“ über Nacht Fett verbrennt. Erfolgreich sind alle Varianten.

Weitere wichtige Parameter!

Hackbällchen ToskanaSollte man das Ziel haben abzunehmen, muss man dennoch noch weitere Parameter im Auge haben, als nur die Menge der Kohlenhydrate. Isst man täglich 4000-5000 Kalorien, ernährt sich aber streng Low Carb, wird man nicht an Gewicht verlieren. Daher ist es wichtig zu wissen, wie hoch der persönliche Bedarf an Kalorien ist. Die meisten Menschen liegen irgendwo zwischen 1700 und 2500 Kalorien am Tag. Isst man über längere Zeit häufig über dieses Maß hinaus, wird man in der Regel zunehmen.
Low Carb ist leider auch immer wieder im Verruf Herz- und Gefäßkrankheiten hervorzurufen. Hintergrund hierzu ist, dass Low Carb häufig sehr reich an Fett ist. Eine zu fettige Ernährung kann in der Tat dazu führen, dass Ablagerungen in den Gefäßen begünstigt werden. Man sollte also neben den Kohlenhydraten, den Eiweißen und den Kalorien auch den Fettanteil im Auge behalten. Man sieht also, dass diese Eiweißreiche Ernährung trotzdem voraussetzt, dass man auf alle Parameter der Ernährung achtet. Zumindest sollte man dies tun, wenn man erfolgreich und Gesund sein will.
Einen exemplarischen Ernährungsplan, welcher diese Richtlinien erfüllt, gibt es hier http://diaetcheck.net/ernaehrungsplaene/low-carb-ernaehrungsplan/*

Warum hilft Low Carb beim Muskelaufbau?

Muskeln bestehen zu großen Teilen aus Eiweißen. Beim Trainieren reizt man den Muskel. Und desto mehr man den Muskel reizt, desto stärker sind die Mikrorisse, die im Muskel entstehen. Der Körper möchte diese kleinen „Beschädigungen“ beseitigen und schickt neue Eiweißbausteine an die entsprechenden Stellen. Die kleinen Risse werden aufgefüllt, der Muskel wächst. Da die Muskeln nach starker Beanspruchung nach Eiweiß schreien, ist es wichtig immer genug Eiweiß in diesem Moment zur Verfügung zu stellen. Heißt, dass man nach dem Training immer eine möglichst eiweißreiche Mahlzeit essen sollte. Alternativ verwenden viele Sportler auch Eiweißreiche Shakes oder Ähnliches.

 

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