Das Nudelteig Rezept – Pasta ganz einfach selber machen

Pasta Pastamaschine

Das Nudelteig Rezept – Pasta ganz einfach selber machen

Zugegeben, im Discounter oder Supermarkt greifen wir alle gerne zur nächsten Nudelpackung. Nudeln schmecken einfach immer und jedem. Es muss allerdings nicht immer die fertige Pasta sein. Wer etwas Zeit investiert, der kann sich von Zeit zu Zeit oder auch öfter einem ganz besonderen Genuss hingeben – nämlich dem von selbstgemachten Nudeln. In diesem Zusammenhang offenbaren sich aber immer wieder Fragen, wie auch die nach dem richtigen Nudelteigrezept. Jenen Fragen möchten wir mit diesem Artikel auf den Grund gehen.

Das Mehl ein entscheidender Faktor

Wer das ein oder andere Nudelteig Rezept schon unter die Lupe genommen hat, der wird bemerkt haben das unterschiedliche Mehle zum Einsatz kommen. Was aber tun, wenn die Pasta so schmecken soll wie beim Italiener? Wer sich dieses Geschmackserlebnis auch für zuhause wünscht der sollte zu Hartweizenmehl der Type 00 greifen. In Italien wird dieses Mehl zur Herstellung von Pizza und Pasta verwendet. Und dies nicht ohne Grund, denn das genannte Mehl ist sehr fein und weißt außerdem einen hohen Klebergehalt auf.

Nun führt natürlich nicht jeder Supermarkt ein solches Mehl und gerade wenn spontan die ersten hausgemachten Nudeln auf den Tisch kommen sollen, ist keine Zeit um die Tiefen des Internets zu durchforsten. Hier kann dann alternativ eine 1:1 Mischung aus Hartweizengrieß und Weizenmehl (Type 550 oder 405) verwendet werden. Ansonsten können auch Buchweizenmehl, Kicherebsenmehl, Kastanienmehl oder Vollkornmehl zum Einsatz kommen.

Wer verschiedene Mehlsorten mischen möchte, der kann dies ruhig tun. Der Experimentierfreude sind hier keine Grenzen gesetzt. Zudem ist es dank Reis-, Buchweizen- oder Kartoffelmehl problemlos möglich auch Nudeln ohne Gluten herzustellen. Allerdings sollte bei der glutenfreien Variante beachtet werden, dass der Teig in der Regel weniger Elastizität aufweist und daher am besten mit einer Nudelmaschine verarbeitet werden sollte.

Pasta – Mit oder ohne Ei?

Auch eine Frage die häufig gestellt wird. Schließlich gibt es Pastateig Rezepte die ohne Ei auskommen. Genau so gibt es aber auch Varianten für ein Nudelteig Rezept, in dem ein Ei in den Teig gehört. Keine der Varianten ist falsch, schließlich kommt es immer darauf an welche Variante von Nudeln zubereitet werden sollen. Wer Pasta secca, also getrockenete Nudeln mit Hartweizengrieß, zubereiten möchte der kommt ohne Eier aus. Wer aber hingegen frische Eiernudeln, die sogenannte Pasta fresca all` uovo zubereiten möchte, der kommt um die Zugabe von Eiern nicht umhin.

Welcher Teig für welche Nudelsorte?

Pasta selber machen mit NudelholzDer klassische Nudelteig enthält statt Eiern, Hartweizengrieß. Nudeln aus diesem Teig können problemlos getrocknet werden und zwar ohne das sie brechen. Verantwortlich hierfür ist der hohe Anteil an Gluten. Zudem sorgt der Harzweizengrieß dafür, dass Nudeln die nach einem solchen Pastateig Rezept hergestellt wurden, sich sehr viel leichter al dente kochen lassen. Diese Teigvariante eignet sich bestens für die Herstellung von Spagetti, Fusilli, Penne und Rigatoni.

Nudelteig Rezepte mit Eiern hingegen eignen sich besonders gut für die Herstellung aller Arten von Bandnudeln. Durch die Zugabe von Ei wird zusätzlich die Klebefähigkeit des Teigs erhöht. Daher lassen sich mit einem Nudelteig der Ei beinhaltet auch sehr gut gefüllte Nudeln wie beispielsweise Ravioli oder Tortellini herstellen.

Ein Trio das zusammengehört – Wasser, Salz und Öl

Diese drei Zutaten sind, zumindest wenn es um die Herstellung von Nudelteig geht, meist untrennbar miteinander verbunden. Allerdings ist die Menge dieser drei Zugaben abhängig vom jeweiligen Nudelteig Rezept. Insbesondere bei der Zugabe von Salz ist eine gewisse Vorsicht anzuraten, da Salz den Teig brüchig macht.

Wer sich für ein Pastateig Rezept mit Ei entscheidet, der benötigt meist kein Wasser. Durch das Ei wird meist genügend Flüssigkeit zugeführt und so kann auf eine zusätzliche Beimengung von Wasser verzichtet werden. Ausnahme ist natürlich, wenn der Teig sich nach der Verarbeitung als zu trocken erweist. Ist der Teig jedoch zu klebrig, dann einfach noch etwas Mehl hinzugeben. Olivenöl sorgt dafür, dass der Nudelteig schön geschmeidig und aromatisch wird. Mit getrockneten Tomaten, frischem Spinat oder Tintenfischtinte lässt sich hausgemachte Pasta außerdem einfärben und ganz einfach geschmacklich verändern.

Nudelteig Rezept – Verschiedene Varianten

Pastateig Rezept mit Hartweizengrieß

  • 150 Gramm Hartweizengrieß
  • 150 Gramm Weizenmehl Type 405
  • etwas Salz
  • 150 Milliliter kaltes Wasser

Pastateig Rezept mit Eiern

  • 4 Eier
  • 400 Gramm Mehl + etwas Mehl zum Bestäuben
  • etwas Salz

Glutenfreies Pastateig Rezept

  • 3 Eier
  • 65 Gramm Tapiokmehl
  • 65 Gramm Maisstärke
  • 3 Esslöffel Kartoffelstärke
  • 4 ½ Teelöffel Xanthan Gum
  • 1 ½ Esslöffel Pflanzenöl
  • ½ Teelöffel Salz

Nudelteig herstellen – So einfach geht es 

Zuerst das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche oder in eine große flache Schüssel geben. In das angehäufte Mehl eine Mulde formen. In diese Mulde kommen dann die Eier und das Salz. Mit einer Gabel wird dann alles von innen nach außen hin, mit dem Mehl vermischt.

Ist alles vermischt, dann hat man eine sehr bröselige Masse. Diese muss nun zu einem geschmeidigen Teig geformt werden. Dazu die Masse mit angefeuchteten Händen etwa 5 -10 Minuten kneten. Ist eine Teigkugel entstanden, diese platt drücken, zusammenfalten und wieder kneten. Diesen Vorgang einige Male wiederholen und zwar so lange bis man eine geschmeidige und homogene Teigkugel erhält. Der Nudelteig sollte auf keinen Fall zu sehr kleben. Ist dies der Fall, dann einfach noch etwas Mehl unterarbeiten. Ist der Teig hingegen zu trocken, dann vorsichtig ein wenig Wasser hinzugeben. Bevor die Teigkugel weiterverarbeitet wird das Ganze in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Hat der Teig geruht, dann geht es an das Ausformen der gewünschten Nudelvariante. Im Folgenden kommt es natürlich darauf an ob der Teig per Hand oder mit einer Nudelmaschine weiterverarbeitet wird. Hier haben wir für euch die beden Varianten genau beschrieben;

Nudeln selber machen – Auch ohne Nudelmaschine möglich

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Im letzten Schritte geht es dann ans trocknen, lagern und kochen.

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